Nachlassende geopolitische Spannungen treiben Anleger zurück zu Edelmetallen, während die Märkte auf wichtige US-Arbeitsmarktdaten warten.
Die Goldpreise stiegen am Donnerstag kräftig an, nachdem Anzeichen von Fortschritten im Nahen Osten den Druck auf die Energiemärkte verringerten und den US-Dollar schwächten. Niedrigere Ölpreise trugen dazu bei, die Inflationssorgen zu dämpfen, was dem Edelmetall vor einem viel beachteten US-Arbeitsmarktbericht Auftrieb gab.
Wichtige Details
Der Spot-Goldpreis stieg bis 11:56 GMT um 1,7 % auf $4.506,19 pro Unze, während die US-Gold-Futures für die Lieferung im August um 1,5 % auf $4.533,60 zulegten.
Der Schritt erfolgte, nachdem sich Israel und der Libanon laut der Trump-Administration auf die Umsetzung eines Waffenstillstands geeinigt hatten. Die Ankündigung schürte die Hoffnung, dass ein umfassenderes Abkommen letztendlich den US-israelischen Konflikt mit dem Iran beenden könnte.
Zusätzlich zu dieser veränderten Stimmung stimmte das von den Republikanern kontrollierte US-Repräsentantenhaus einer Resolution zu, die verhindern soll, dass Präsident Donald Trump die Militäraktionen gegen den Iran fortsetzt.
Der US-Dollar schwächte sich ab, was Gold für Käufer mit anderen Währungen billiger machte. Auch die Ölpreise gaben nach den Nachrichten über den Waffenstillstand nach, was die Sorge verringerte, dass höhere Energiekosten die Inflation anheizen und zu weiterem Zinsdruck führen könnten.
Marktreaktion
Gold: +1,7 % auf $4.506,19
Silber: +2,4 % auf $74,44
Platin: +2,1 % auf $1.897,60
Palladium: +1,8 % auf $1.325,14
Öl: Nach den Entwicklungen zum Waffenstillstand rückläufig
US-Dollar: Gegenüber den Hauptwährungen abgeschwächt
Warum es wichtig ist
Für Händler bleibt Gold äußerst empfindlich gegenüber Veränderungen geopolitischer Risiken, Inflationserwartungen und der Geldpolitik der Federal Reserve. Ein schwächerer Dollar kann die Edelmetallpreise stützen, während sinkende Ölpreise den Inflationsdruck lindern können, der die Zinsentscheidungen beeinflusst.
Fazit
Die Anleger konzentrieren sich nun auf den am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht außerhalb der Landwirtschaft, der neue Hinweise auf den nächsten Schritt der US-Notenbank liefern könnte. Während einige Analysten erwarten, dass Gold seinen längerfristigen Aufwärtstrend im Laufe des Jahres 2026 wieder aufnehmen wird, könnte die kurzfristige Marktrichtung von den Wirtschaftsdaten und der Fortsetzung der diplomatischen Fortschritte im Nahen Osten abhängen.
Bleiben Sie jeder marktbewegenden Schlagzeile einen Schritt voraus – beginnen Sie den Handel mit einem Broker, der für Momente wie diesen geschaffen wurde: TradeQuo.com





